Die Zusatzzahl
Die siebte Zahl erhöht die Spannung und das Glück Die Zusatzzahl im Lotto hat ihre ganz eigene Geschichte und die beginnt am 17. Juni 1956. An diesem Datum wurde die Zusatzzahl zum ersten Mal im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel gebracht. Sie blickt also auf mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Zu Beginn des Gewinnspiels "6 aus 49", das im Jahr 1955 startete, blieb die sogenannte Gewinnklasse 1 mit sechs richtig gezogenen Zahlen häufig unbesetzt. Der Gewinnbetrag wurde folglich auch nur selten ausgespielt. Um hier Abhilfe zu schaffen ersann man die Möglichkeit einer zusätzlichen Chance auf die höchste Gewinnklasse. Und diese Chance sollte durch eine zusätzlich gezogene Zahl, also sozusagen eine siebte Zahl erhöht werden. Ursprünglich war also diese Extrazahl nur relevant, wenn kein Spieler "Sechs Richtige" hatte. Dann konnten die Spieler mit "Fünf-Richtigen", die gleichzeitig die Zusatzzahl hatten, den Gewinn einstreichen. Gezogen wird die Zusatzzahl direkt nach der Ermittlung der eigentlichen sechs Gewinnzahlen. Das heißt sie wird aus den verbleibenden 43 Lottokugeln gezogen. Stimmt sie mit einem der Zahlen auf dem Tippzettel überein, so kann sie diesen Gewinn erhöhen. Es ist also unbedingt erforderlich, dass man bereits mindestens drei Richtige hat, damit die Zusatzzahl von Bedeutung wird.
Die Zusatzzahl gewinnt an Bedeutung
Erst einige Jahre später wurde die Bedeutung der Zusatzzahl erweitert. Am 7. Oktober 1962 wurde eine eigene Gewinnklasse "Fünf-Richtige-mit-Zusatzzahl" eingeführt. Weitere Gewinnklassen in Kombination mit der Zusatzzahl schlossen sich an. Gab es am Anfang des Spiels "6 aus 49" nur vier Gewinnklassen, nämlich drei, vier, fünf oder sechs Richtige so gibt es heute insgesamt acht Gewinnklassen, davon drei mit Zusatzzahl. Wie unterscheidet sich nun ein Dreier mit Zusatzzahl von einem Vierer. Die Gewinnsumme machts. Die Gewinnsummen werden prozentual auf die Gewinnklasssen verteilt. Auf die Dreier mit Zusatzzahl entfallen acht Prozent der gesamten Gewinnausschüttung während auf die "echten" vier Richtige zehn Prozent entfallen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit für "Vier aus sechs gezogenen Zahlen" selbstverständlich auch geringer als "Vier aus sieben gezogenen Zahlen". Für einen echten Vierer gibt es also mehr Geld als für den Dreier mit Zusatzzahl. Der eigentlich Betrag hängt dann natürlich noch von der Anzahl der Dreier mit Zusatzzahl beziehungsweise von der Anzahl der Vierer ab. Am 23.01.2010 gab es für einen Dreier mit Zusatzzahl 25,20 Euro für einen Vierer dagegen 47,50 Euro. Am 21.11.2009 war der Unterscheid gering mit 26,10 Euro für einen Dreier mit Zusatzzahl und einen Vierer mit 32,90 Euro.
Übrigens, die erste Zusatzzahl war die 24.
“Wow ich habe niemals gedacht das ich wirklich im Lotto gewinnen werde!”
-Carline P.